23.05.2014 in Kommunales
Die Zwischenrufe des Grünen-Altstadtrates Elmar Strifler aus Ruchheim waren anlässlich der Podiumsdiskussion der RP am 7. Mai im Kulturzentrum „Das Haus“ nicht nur für die Besucher störend, sondern auch gegenüber den Podiumsteilnehmern unangebracht.
Besonders seine Bemerkungen bei den Antworten der Spitzenkandidatin der SPD und Ortsvor-steherin von Ruchheim Heike Scharfenberger, kann man nur als billige Polemik werten, so Monika Schrader Mitglied des Ortsbeirates Ruchheim.
Es wäre für unseren Stadtteil Ruchheim hilfreicher gewesen, wenn sich Herr Strifler in den letzten Jahren mal in den Sitzungen des Ortsbeirates hätte blicken lassen und die Bemühungen der Ortsvorsteherin, des Ortsbeirates und der „BI Mutterstadter Strasse“, bei der Realisierung des Pfalzmarktweges unterstützt hätte. Er hat ja die Möglichkeit, seine Forderung einer schnellen Realisierung des Pfalzmarktweges bei seinen Parteikolleginnen und Kollegen, die ja bekannter Weise Mitglied der Landesregierung sind, vorzutragen und entsprechenden Nachdruck zu verleihen.
Schrader: „Mit anstandslosen Verhalten entlarvt sich sein „politisches Auftauchen“ kurz vor der Kommunalwahl als reines Wahlkampfgetöse, was sicherlich auch die Bürgerinnen und Bürger durchschauen“.
Monika Schrader Mitglied des Ortsbeirates Ruchheim.
21.05.2014 in Ortsverein
Im Rahmen seiner musikalischen Matinee am 18. Mai diesen Jahres ehrte der SPD-Orts-verein Ruchheim seine langjährigen Mitglieder. Auf eine besonders lange Mitgliedschaft von 60 Jahren konnten dabei der ehemalige Bürgermeister von Ruchheim und Ehrenring-träger der Stadt Ludwigshafen, Ernst Gutermann, sowie Willi Kraut, der 18 Jahre dem damaligen Gemeinderat des noch eigenständigen Ortes angehörte, zurückblicken. Beide haben sich für die damalige Eingemeindung von Ruchheim zur Stadt Ludwigshafen eingesetzt und für Ruchheim, und die SPD selbst, große Verdienste erworben.
Für 50 Jahre wurden Priska Horn und Otto Lembach und für 40 Jahre Walter Eichenlaub geehrt. Auf 25 Jahre Mitgliedschaft konnte Gerhard Mickert zurückblicken. Eindrucksvoll erinnerte die Vorsitzende des SPD-Ortsverein Ruchheim, Heike Scharfenberger, an Er-eignisse vor 50 und 60 Jahren, unter anderem an das "Wunder von Bern" im Jahr 1954, welches wegen der in Kürze stattfindenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien in diesem Jahr eine besondere Bedeutung hat.
Die Ehrungen der Jubilare wurden von Jutta Steinruck, Mitglied des europäischen Parlaments, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Landtagsfraktion, Günther Ramsauer und der Vorsitzenden des Ortsvereins Ruchheim, Heike Scharfenberger, vorgenommen.
In ihren Redebeiträgen gratulierten sowohl Jutta Steinruck, als auch Günther Ramsauer zunächst den Geehrten. Steinruck bat die Anwesenden eindringlich zur Wahl zu gehen und mitzuhelfen, dass es nicht dazu kommen möge, dass der erste deutsche Extrem-Rechte im Europaparlament die Stimme erheben kann. Über die Aufgaben des Bezirkstags, das pfälzische Kommunalparlament informierte Günther Ramsauer, der als Spitzenkandidat die SPD-Liste für den Bezirkstag anführt. Viele Einrichtungen verdankt die Pfalz dem Bezirks-verband, wie z.B. das Pfalzklinikum in Klingenmünster oder das Pfalztheater in Kaisers-lautern.
Die Spitzenkandidatin der Ludwigshafener SPD und gleichzeitig erneut Kandidatin für die Funktion der Ortsvorsteherin von Ruchheim, Heike Scharfenberger, verdeutlichte die Erfolge der SPD sowohl auf Stadt-und Ortsebene und die Wichtigkeit, die SPD bei den kommenden Wahlen zu unterstützen und zu wählen.
Heike Scharfenberger: „Die SPD ist das soziale Gewissen der Stadt. Viele städtische Einrichtungen wären ohne den Einsatz der Sozialdemokraten schon geschlossen worden, wie z.B. der Wildpark in Rheingönheim, die Jugendfarm in der Pfingstweide oder auch das Schullandheim in Ramsen. Die SPD und ich persönlich stehen auch künftig für eine solide und zukunftsorientierte Kommunalpolitik. Für Bürgernähe, Verlässlichkeit und Kontinuität. Wir reden nicht nur darüber, sondern wir setzen dies auch um“.
11.03.2014 in Kommunales
Es ist schon erstaunlich, wie viele Themen Herr Tanzmeier in seinem Leserbrief anspricht und vermischt. Angefangen von dem Thema „Abriss der Hochstraße“ über das „Jobticket in kommunalen Unternehmen“ bis hin zum „Ausbau der Auf- und Abfahrten der A 650 bei Ruchheim“.
Respektlos ist seine Anmerkung gegenüber der Ortsvorsteherin von Ruchheim, Heike Scharfenberger. Ich glaube, es ist für die Öffentlichkeit unerheblich, wie oft man sieht, dass sie von Ruchheim in die Stadt radelt. Niemand interessiert auch, welches Fortbewegungsmittel Herr Tanzmeier für seine Fahrten benutzt.
Fakt ist, dass sich Heike Scharfenberger sowohl als Ortsvorsteherin von Ruchheim als auch als Fraktionsvorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion, sachlich mit den Themen auseinandersetzt und nicht populistisch, wie von Herrn Peter Tanzmeier geschehen.
Natürlich kann jeder seine Meinung äußern und auch öffentlich kundtun. Nur sollte man hierbei immer Fairness walten lassen.
Peter Eisenberg
Fraktionssprecher
24.02.2014 in Ortsverein
Im voll besetzten Saal des Gemeinschaftshauses Ruchheim
begrüßte Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger rund 150 Gäste, darunter viele Vertreter der örtlichen Vereine, der Gewerbetreibenden und aus der Politik.
Die musikalische Eröffnung gestalteten der katholische Kirchenchor und die Geschwister Thomas. Glanzpunkte setzten die Tänzerinnen der Ballettschule Tanztraum. Empfangen wurden auch die Ruchheimer Sternsinger, die von ihren Erfahrungen bei der Sternsingeraktion berichteten. Vom Karnevalsverein Ruchheimer Schlosshogger präsentierte Präsident Ulrich Pomerening voller Stolz Eileen I., die 1. Kinderprinzessin seit Vereinsbestehen, sowie die Kindergarde, die eine Probe ihres Könnens zeigten. Der Gewerbeverband übergab der Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger eine große Neujahrsbrezel einen Zebrastreifen zum Ausrollen sowie einen Bauchladen mit einigen notwendigen Sanitärartikeln, und machte so auf humorvolle Weise auf einige politische Geschehnisse im Ort aufmerksam.
In Ihrer Neujahrsrede betonte Heike Scharfenberger dass fast alle Städte, so auch Ludwigshafen, unter einer merklichen strukturellen Unterfinanzierung, insbesondere im Bereich der sozialen Sicherung leiden. Von der finanziellen Situation sind vor allem die Stadtteile betroffen, wenn für wichtige Vorhaben kein Geld zur Verfügung gestellt werden kann. Trotzdem war 2013 für Resignation kein Platz. Vieles konnte durch den enormen ehrenamtlichen Einsatz von Bürgerinnen und Bürgern erreicht werden. Heike Scharfenberger dankte allen, die sich für unsere Stadt und unseren Stadtteil engagiert haben. Als Beispiele für ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Gemeinschaft nannte sie neben den vielen Veranstaltungen der örtlichen Vereine, die „Aktion saubere Stadt“, den bunten Kerweumzug, die Verschönerung der Aussenfassade der Jugendfreizeitstätte sowie den unverzichtbaren Einsatz unserer freiwilligen Feuerwehr. Zum kulturellen Geschehen tragen neben dem katholischen Kirchenchor die beiden Chöre des Gesangsvereins sowie der Chorgemeinschaft bei. Heike Scharfenberger zeigte sich sehr froh, dass die Stadtteilbibliothek durch ehrenamtlichen Einsatz nach wie vor genutzt werden kann. Auch die Kinder und die Jugendlichen haben sich für das Gemeinwesen eingesetzt, sei es bei der Open Stage Veranstaltung oder beim Schmücken des Weihnachtsbaum auf dem Schlossplatz.
Dank galt insbesondere der Stadtsparkasse, die zum Anlass ihres 125-jährigen Bestehens 12.500 Euro zur Verfügung gestellt haben. Mit dieser Zuwendung wird aus dem alten Bolzplatz ein moderner Beach-Soccer-Platz entstehen.
Trotz schlechter finanzieller Situation ist Ruchheim aber immer noch ein attraktiver Stadtteil, machte Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger deutlich. Mit zwei Kindergärten, der Astrid-Lindgren-Grundschule und einer gut funktionierenden Jugendfreizeitstätte werden bei uns Kinder und Jugendliche optimal betreut. Der Seniorentreff bietet den älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern einen Ort der Begegnung und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Verständnis der Generationen. Für die Dinge des täglichen Bedarfs gibt es in Ruchheim trotz der Konkurrenz von Einkaufszentren und Internet ein angemessenes Einzelhandelsangebot. Die Hofläden der örtlichen Landwirte ergänzen ebenso die Grundversorgung der Menschen in unserem Stadtteil.
Die Lösung der Verkehrsprobleme stand im Jahr 2013 auf der politischen Agenda und wird dies weiterhin im Jahr 2014 sein. Die Realisierung des Pfalzmarktweges ist ein gutes Stück vorangekommen, wenn auch vielen Betroffenen der Prozess viel zu langsam vorangeht. Hier erinnerte Heike Scharfenberger an jenen Sonntag im vergangenen Jahr, an dem sich Ruchheim in ein Karottenmatschfeld verwandelte. Die Sperrung der B 9 wegen Bauarbeiten hat gezeigt, dass Ruchheim leider als Ausweichroute genutzt wird, und es in dieser Zeit zu unerträglichen Verkehrssituationen gekommen ist. Diese extremen Verkehrsbelastungen gilt es auszuschließen für die weitere Ausweisung von Gewerbegebieten im Norden von Ruchheim. Die Forderung einer direkten Anbindung des Baugebietes „Am Römig“ an die A 61 hält Ortsvorsteherin Heike Scharfenberger weiterhin für die sinnvollste Lösung.
Bürgerschaftliches Engagement, durch das die Meinung der Bürgerinnen und Bürger bei solchen Bauplanungen vorgetragen werden, sind wichtig und sollten auch zu zielführenden Diskussionen führen, die jedoch alle Aspekte berücksichtigen müssen, wobei neben Umweltschutz auch die Themen Arbeitsplätze und Steuereinnahmen eine Rolle spielen.
Heike Scharfenberger betonte, dass zur Attraktivität des Ortsteils ein ansprechendes Wohnumfeld gehört und sie froh ist, dass durch eine Veränderung des Bebauungsplanes in Ruchheim Nordost eine Bebauung mit Einfamilienhäusern möglich ist, das dem Bedarf für junge Familien entgegenkommt. An vielen Stellen im Ort hat sich einiges getan, um Baulücken zu schließen und im Rahmen der Ortskernerneuerung das Wohnumfeld zu verschönern. Aber auch unsere historischen Gebäude wie das Paul-Münch-Haus oder das Schloss, dessen Fassade umfassend saniert wurde, tragen zu einem gelungenen Stadtbild bei.
Zum Schluss ihrer Rede erinnerte die Ortsvorsteherin daran, dass im Zuge der rheinland-pfälzischen Gebietsreform 1974 die Gemeinde Ruchheim offiziell eingegliedert und somit jüngster Stadtteil von Ludwigshafen wurde. Bereits 1970 erfolgte die Unterzeichnung des Vertrages über die freiwillige Eingliederung der Gemeinde Ruchheim in die Stadt Ludwigshafen durch Oberbürgermeister Dr. Werner Ludwig und dem Ruchheimer Bürgermeister Ernst Gutermann. Dr. Ludwig sagte damals dazu: „Dies ist weder ein Tag der Trauer für Ruchheim noch ein Tag jubelierender Freude für Ludwigshafen.“
Zum Abschluss dankte Heike Scharfenberger allen, die am Gelingen des Neujahrsempfangs aktiv beteiligt waren und wünschte den Anwesenden, dass die guten Vorsätze, die sie vielleicht gefasst haben, Wirklichkeit werden, und allen anderen, die auf Vorsätze verzichtet haben, dass das neue Jahr auch so gut gelingt.